HÄUFIGE FRAGEN
Jede ehrliche Frage. Klar beantwortet.
Insolvenz, Komplexität, Erbfall, Lizenz – die Einwände, die am Entscheidungspunkt zählen, ohne Umwege und ohne Beschönigung.
Wir verstecken nichts. Auch nicht das, was offen bleibt.
VERTRAUEN & STRUKTUR
Womit fängt das Vertrauen an? Damit, dass Du keines brauchst.
Zwei von drei Schlüsseln signieren. Soveris hält genau einen – und kommt damit nie an Dein Vermögen.
Nichts, was Dich trifft. Dein Vermögen liegt nicht bei uns auf einem Konto, sondern auf eigenen Adressen auf der Blockchain. Zum Signieren braucht es zwei von drei Schlüsseln – und zwei davon hältst Du selbst: den auf Deinem Gerät (PRIMARY) und Deinen Wiederherstellungsschlüssel (BACKUP). Eine Unterschrift von uns ist dafür nicht nötig. Sollte es Soveris eines Tages nicht mehr geben, stellst Du Deine Wallet aus diesen beiden Schlüsseln wieder her und ziehst Dein Vermögen zu jeder anderen Wallet um. Eine verschlüsselte Kopie Deines Wiederherstellungsschlüssels legt die App dafür automatisch lokal auf Deinem Gerät ab – Du musst nichts gesondert sichern. Mehr dazu in unserer Erklärung zur Funktionsweise.
Nein. Mit einem von drei Schlüsseln lässt sich nichts signieren – das ist nicht unser gutes Versprechen, sondern Mathematik. Dein Vermögen einzufrieren ist uns ebenso wenig möglich: Selbst wenn wir unsere Mitwirkung verweigern würden, bleibt Dir Dein eigener Weg hinaus jederzeit offen, allein mit Deinen beiden Schlüsseln. Was Soveris kann, ist Dich warnen – etwa wenn eine Empfänger-Adresse als auffällig gemeldet ist. Entscheiden tust Du. Wie dieser Schutz im Alltag aussieht, liest Du auf der Seite Sicherheit.
Wir sind ein Anbieter von Software und MPC-Infrastruktur – kein verwahrender Krypto-Dienstleister (CASP) im Sinne der MiCA. Jede Transaktion gehst Du an, jede Transaktion gibst Du frei; unser Schlüssel trägt nur bei, wenn Du es so willst. Wir halten Dein Vermögen nicht, wir bewegen es nicht für Dich, wir handeln nicht damit. Und wir sind ehrlich, was noch fehlt: Eine Lizenz oder ein abgeschlossenes Audit haben wir bislang nicht – wir geben auch keines vor. Das Vertrauen ruht auf der Architektur und darauf, dass Du Deine Bestände jederzeit selbst auf der Blockchain nachprüfen kannst – nicht auf einem Stempel. Mehr dazu unter Sicherheit.
WIEDERHERSTELLUNG & VERLUST
Aussperren? Dafür ist mehr als ein Schlüssel gedacht.
Nein. Verlierst Du Dein Gerät, richtest Du Deinen Schlüssel auf einem neuen Gerät in unter einer Minute wieder ein – über die lokale Sicherung der App oder Dein Account-Passwort. Deine Adressen auf der Blockchain bleiben dieselben, Dein Vermögen bleibt erreichbar. Der tiefere Weg über Dein BACKUP greift nur, wenn Du auch das Passwort verlierst; er ist bewusst langsamer und durch die 30-Tage-Sperre geschützt. Einen einzelnen Faktor zu verlieren ist kein Notfall, sondern ein eingeplanter Fall. Den Ablauf zeigen wir Schritt für Schritt unter Funktionsweise.
Deine Passphrase brauchst Du nur im Ausnahmefall – nämlich dann, wenn Du Deinen Wiederherstellungsschlüssel als Wissen sicherst (Knowledge BACKUP). Hast Du noch Dein Gerät und Deinen Zugang, läuft die Wiederherstellung ganz ohne sie, über Deinen Schlüssel auf dem Gerät. Sicherst Du den Wiederherstellungsschlüssel stattdessen als Besitz auf einer Sovereign Card (Ownership BACKUP), ist gar keine Passphrase nötig – die Karte selbst ist Dein Nachweis. Wir sagen ehrlich, was jeder Weg verlangt, damit Du nie auf einen einzigen angewiesen bist. Details unter Funktionsweise und Sicherheit.
Dann sind wir ehrlich: Gehen Dir gleichzeitig Dein Gerät, Dein Passwort, Deine Recovery Passphrase und jede Karte sowie jede Kopie verloren, gibt es keinen Weg zurück – derselbe Rest an Risiko, der auch bei einer verlorenen Seed-Phrase einer Hardware-Wallet bleibt. Echte Souveränität hat diesen Preis. Der Unterschied ist, wie unwahrscheinlich wir diesen Fall machen: mehrere voneinander unabhängige Wege, von denen jeder einzelne ausfallen darf, ohne dass es zählt. Eine Sovereign Card kann als zweiter, paralleler Wiederherstellungsweg danebenstehen – damit „alles auf einmal" kaum noch denkbar ist.
ERBFALL & HANDLUNGSUNFÄHIGKEIT
Was Deine Erben einmal brauchen, ist kein Krypto-Wissen.
Es geht an die Menschen, die Du bestimmt hast – ohne Rätsel und ohne offene Adressen im Nachlass. So läuft die Nachfolge:
- Du hinterlegst zu Lebzeiten bis zu drei Erben mit prozentualen Anteilen.
- Im Erbfall weisen sich Deine Erben mit Erbschein und Sterbeurkunde aus und legen Deine Recovery Passphrase aus dem Testament oder eine Sovereign Card aus dem Nachlass vor.
- Nach einer Wartezeit von 14 Tagen wird Dein Erbe über ein Share Update zum neuen Inhaber des Kontos.
Die Adressen auf der Blockchain bleiben dabei erhalten – es gibt keine Übertragung auf der Kette und damit keine steuerlich relevante Veräußerung. Mehr dazu unter Sicherheit.
Dann ist genau das eingeplant. Deine Erben bekommen keine 24 Wörter und einen guten Rat, sondern einen geführten Weg: App installieren, Identität nachweisen, eine Karte auflegen oder eine Passphrase eingeben – fertig. Niemand muss verstehen, wie eine Blockchain funktioniert. Und der Halt liegt nicht bei lebenden Personen, die mitsterben könnten, sondern bei dem, was im Testament und im Nachlass liegt: Deine Passphrase oder Deine Karten. Selbst wenn mehrere Menschen zugleich versterben, trägt dieser Anker.
Auch dann steht Dein Vermögen nicht über Jahre still. Du richtest im Voraus zwei Vorkehrungen ein: einen Ruhe-Auslöser, der nach einer von Dir gewählten Zeit ohne Aktivität greift (90 bis 365 Tage), und eine begrenzte, zeitlich befristete Vollmacht – im Tarif Sovereign auf Auszahlungen beschränkt. Beides ist Dein vorab festgelegter Prozess, den Du selbst bestimmst; Soveris führt nichts eigenmächtig aus. So bleibt Dein Vermögen für Deine Angehörigen erreichbar, statt für die Dauer Deiner Handlungsunfähigkeit eingeschlossen zu sein.
SICHERHEITS-MECHANIK
Auch unter Druck behält Dein Vermögen seine Zeit.
Dann läuft der Angriff ins Leere – zumindest beim großen Teil. Die Wiederherstellung über Deinen BACKUP-Schlüssel liegt hinter einer Sperrfrist von 30 Tagen, die Du jederzeit abbrechen kannst und die sich über alle Deine Kanäle ankündigt. Eine erzwungene Wiederherstellung verrät sich selbst und bringt keinen schnellen Gewinn. Dazu begrenzt Du, wie viel pro Tag überhaupt erreichbar ist. Ehrlich bleibt: Der innerhalb Deiner Tagesgrenze freigegebene Betrag ist auch unter Zwang erreichbar – die Sperrfrist schützt Dein eigentliches Vermögen, nicht das Taschengeld.
Im Tarif Sovereign ja. Deine Anmeldung beruht auf einem Einmalcode aus einer App und Deiner Biometrie – nicht auf einer SMS. Selbst wenn jemand Deine Telefonnummer kapert und Dein Konto vollständig übernimmt, kann er damit höchstens eine Wiederherstellung anstoßen – und die löst die 30-tägige Sperrfrist samt Benachrichtigung aus. Der kostenlose Tarif Essential nutzt noch SMS zur Bestätigung; das ist einer der Gründe für seine feste Obergrenze von 1.000 €.
So gut wie möglich, ehrlich gesagt. Im Moment des Signierens prüfen wir die Empfänger-Adresse und warnen Dich, wenn sie als auffällig gemeldet ist – wir warnen, Du entscheidest, das letzte Wort bleibt Deines. Dazu kannst Du Empfänger im Voraus freigeben, mit einer Wartezeit von 24 Stunden (im Standard; im Tarif Sovereign konfigurierbar), bevor eine neue Adresse zählt. Was bleibt: Eine bislang unauffällige Adresse, die in Wahrheit einem Angreifer gehört, lässt sich beim ersten Mal trotzdem freigeben. Wir grenzen das Risiko ein – wir behaupten nicht, es ganz aufzuheben.
GELD & REGULIERUNG
Woran wir verdienen – und woran ausdrücklich nicht.
Zum Start bietet Soveris souveräne Verwahrung über ein Abonnement an: Essential ist kostenlos, Sovereign kostet 9,90 € im Monat, Individual auf Anfrage. Dass wir keine Interessenkonflikte haben, ist nicht eine Frage des Preismodells, sondern der Architektur: Mit einem von drei Schlüsseln können wir Dein Vermögen weder handeln noch verleihen noch bewegen. Wir verdienen also nie daran, etwas mit Deinem Vermögen zu tun. Später könnten weitere Gebühren hinzukommen, etwa für Auszahlungen oder eine Beteiligung an Staking-Erträgen – das ist heute weder festgelegt noch beziffert. Alle Tarife im Detail findest Du unter Preise.
Bei der Anmeldung prüfen wir Deine Identität und gleichen Sanktionslisten ab – freiwillig, nicht weil ein Gesetz uns dazu verpflichtet. Wir sind kein verwahrender Krypto-Dienstleister und kein Verpflichteter nach dem Geldwäschegesetz; entsprechend gibt es keine Verdachtsmeldungen, keine Travel Rule, keine DAC8-Meldung. Wir tun es aus drei nüchternen Gründen: Es entspricht dem, was Du als anspruchsvoller Kunde erwartest, es hält uns mit Bankpartnern kompatibel, und es hält uns sauber gegenüber § 261 StGB. Wer Soveris nutzt, soll wissen, mit wem er es zu tun hat – in beide Richtungen.
Weil wir es Dir geradeheraus sagen, statt es zu verschleiern. Eine Lizenz und ein abgeschlossenes Audit haben wir bislang nicht, und wir geben auch keines vor. Vertrauen sollst Du nicht einem Stempel schenken, sondern der Architektur: Mit einem von drei Schlüsseln können wir allein nichts signieren, und Du kommst jederzeit mit Deinen beiden Schlüsseln allein wieder hinaus. Dazu kannst Du Deine Bestände selbst auf der Blockchain nachprüfen – ohne uns fragen zu müssen. Das ist nachprüfbar; ein Stempel ist es nur dem Namen nach. Mehr dazu unter Sicherheit.
Im Tarif Sovereign erhältst Du einmal im Jahr eine Aufstellung im deutschen Format, passend zu Anlage SO und Anlage KAP. Geht Dein Vermögen im Erbfall über ein Share Update auf Deine Erben über, ist das keine Veräußerung auf der Blockchain – die Adressen bleiben dieselben. Eines noch in aller Klarheit: Eine Steuerberatung sind wir nicht. Für Deine konkrete Lage bleibt Dein Steuerberater die richtige Adresse.
Souveränität heißt: Du musst niemandem vertrauen – auch uns nicht.
WARTELISTE
Bereit, die Kontrolle zu behalten?
Trag Dich für den Start ein. Wir melden uns, sobald es so weit ist.
Danke. Wir melden uns, sobald Soveris startet.